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Freitag 4 Juni 2021

Hochbeet befüllen

Auf die richtige Füllung achten

Dazu musst du wissen, welche Pflanzen darin wachsen sollen. Nutzpflanzen wie Gemüse oder Kräuter haben einen höheren Nährstoffbedarf als Zierpflanzen, sowie Blumen oder Gräser. Unsere Anleitung zeigt dir, wie diese zwei Varianten aufgebaut werden. Bei Nutzpflanzen kannst du das Hochbeet so anlegen und bepflanzen, dass Biomasse im Inneren gut zersetzt wird und Wärme sowie auch Nährstoffe für die Pflanzen freigesetzt werden. Für die Hochbeetbefüllung nutzt du beispielsweise auch Kompost, Äste und Laub.

Um ein Nutzbeet anzulegen, benötigst du verschiedene organische Materialien. Dazu eignen sich hervorragend, falls vorhanden, Gartenabfälle und Kompost. Diese Grundlagen enthalten viele Nährstoffe die das Pflanzenwachstum anregen. Naturgemäß fallen die Abfälle wie Äste, Laub und anderes Schnittgut überwiegend im Frühjahr und Herbst an, lege dein Hochbeet idealerweise in dieser Zeit an. Durch die Nutzung von Schnittgut aus dem eigenen Garten, ist dafür eine kostengünstige Lösung gefunden und du brauchst dich um keine Entsorgung zu bemühen, sondern kannst ganz Grün und Umweltfreundich alles weiterverwenden.
Steht dir diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung, schaue bei einem gut sortierten Markt bzw. Gartencenter, dieser wird dir das Füllmaterial anbieten können.

 

Das Gemüsehochbeet befüllen

Für die Befüllung eines Nutzbeetes, das später mit Gemüse oder Kräutern bepflanzt werden soll, gibt es verschiedene Varianten und Zusammensetzungen. Bei der hier vorgestellten Hochbeetfüllung arbeitest du mit insgesamt drei Schichten.

Die erste Schicht, die die untere Schicht bildet, sollte aus möglichst grobem Material bestehen. Diese Schicht stellt sicher, dass das Beet gut durchlüftet wird und das überschüssige Wasser abfließen kann. Du verwendest hierfür unter anderem Äste, Zweige, Strauchabfälle, Laub und Pflanzenreste. Für eine stabile Grundschicht im Hochbeet können alternativ auch Naturbelassene Holzhäcksel aus Nadelholz verwendet werden. Die Höhe der Schicht in unserem Beet beträgt etwa 8 cm.

Die zweite Schicht, ist die Kompostschicht. Sie ist etwa 8 cm hoch. Diese Schicht stellt die Nährstoffe für die Kräuter und Gemüsepflanzen bereit. Dazu eignen sich zum Beispiel grobe Garten- und Bioabfälle oder fertiges Material aus dem Komposter. Kompost kannst du auch als spezielle Komposterde kaufen.

Die dritte Schicht, ist die Pflanzschicht. Dieser Teil der Hochbeetbefüllung sollte aus hochwertiger Erde bestehen und zu Saisonbeginn aufgefrischt werden. Verwende hierfür am besten spezielle Hochbeeterde, Humuserde oder fertige Komposterde. Die obere Schicht kann circa 11 cm hoch sein.

 

Ist das Hochbeet in dieser Weise aufgebaut, verrottet das grobe Material nach und nach, was Wärme produziert und nährstoffreiche Erde schafft. Auf diese Weise kannst du es mehrere Jahre bepflanzen. Nach rund drei bis vier Jahren empfehlen wir die gesamte Befüllung zu erneuern.

 

Das Zierpflanzenhochbeet befüllen

Wenn du dein Hochbeet als Zierbeet für Pflanzen nutzen möchtest, kannst du bei der Hochbeetbefüllung auf eine komplexe Aufschichtung verzichten. Verwende als erste Schicht eine Kiesschicht in Höhe von ca. 9 cm, diese sorgt für gutes Abfließen von überschüssigem Wasser. Lege auf die Kiesschicht ein Gartenvlies, das verhindert das verschlammen der Kiesschicht. Auf das Vlies schichte Hochbeeterde auf.

Die Kiesschicht sollte ungefähr ein Drittel der Füllung ausmachen, das restliche Volumen des Hochbeetes befülle mit Pflanzerde. Durchschnittlich sackt die Füllung des Hochbeetes durch die Verrottung der biologischen Bestandteile in jedem Jahr etwas zusammen, sodass du die oberste Schicht jährlich erneuerst. 

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