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Montag 21 März 2022

Wie groß muss der Pflanzkübel sein?

Welche Größe ist ideal bei einem Pflanzkübel? 

Die Farbe des Pflanzenkübels ist meistens reine Geschmacksache, aber die Größe nicht. Viele Pflanzen benötigen Töpfe in einer bestimmten Größe, um ihre ganze Pracht entfalten zu können. In diesem Ratgeber findest du alle wichtigen Tipps rund um das Thema Pflanzenkübel.

Pflanzkübel sind sowohl für drinnen als auch für draußen gedacht und bringen die Schönheit der Natur in die eigenen vier Wände. Sie verschönern aber nicht nur das eigene Haus, sondern auch den Garten, den Hauseingang, die Terrasse oder den Balkon. Allerdings gibt es bei der Auswahl des richtigen Kübel doch recht viel zu beachten.

 

1. Die optimale Größe finden

Für jede Pflanze gibt es eine optimale Größe. Vor allem große Pflanzen wie Palmen, Ficus-Bäume und Oleander brauchen viel Platz, um in einem Topf gut zu wachsen. Diese Pflanzen bilden von Natur aus ein sehr großes Wurzelwerk aus.

Zahlreiche Zimmerpflanzen wie Farne, Ziergräser und begnügen sich mit mittleren oder kleinen Kübeln. Beim Kauf ist es wichtig, daran zu denken, dass der Kübel mindestens drei Zentimeter größer als der Topf ist, in welchem die Pflanze gekauft wurde. Der Freiraum sorgt dafür, dass die Pflanze gut wächst und die Erde nicht so schnell austrocknet.

Zu viel Raum darf die Pflanze jedoch auch nicht haben, ansonsten wächst sie zu schnell. Die ganze Kraft geht dann in das Wurzelwachstum und nicht in die Blätter und Blüten. Eine junge Pflanze, die später einmal groß wird, darf daher nicht sofort in einen großen Kübel.

Sie sollte nach und nach in einen größeren Kübel umgetopft werden. Das Verhältnis zwischen Wuchshöhe und Kübelgröße sollte immer stimmig sein. Nur dann kann sich die Pflanze optimal entwickeln.

Hier findest du eine kleine Übersicht über Zimmerpflanzen und Kübelgrößen:

Blumenkübel groß:

  • Monstera
  • Areca Palme
  • Baumstrelitzie
  • Ficus
  • Spathiphyllum
  • Afrikanischer Feigenbaum
  • Kentia Palme 
  • Dattelpalme
  • Dracena Marginata
  • Pachira
  • Elefantenfuß
  • Papyrusgras
  • Zamioculcas
  • Yucca Palme


Blumenkübel mittel:

  • Aloe Vera
  • Calathea orbifolia
  • Schwertfarn
  • Zamioculcas Zamiifolia
  • Sansevieria trifasciata
  • Spathiphyllum
  • Philodendron xanadu
  • Palmfarn


Blumenkübel klein:

  • Sukkulenten
  • Efeu
  • Crassula
  • Lithops
  • Sansevieria
  • Fleischfressende Pflanzen
  • Orchideen

 

2. Die Form des Pflanzenkübels wählen

Der perfekte Pflanzkübel passt nicht nur in der Größe, sondern auch in der Form zu der ausgewählten Pflanze. Im Handel sind viele unterschiedliche Formen erhältlich.

Zu den beliebtesten Formen gehören:

  • runde Formen
  • lang gestreckte Formen 
  • eckige Formen
  • rechteckige Formen
  • hohe Formen


Der Pflanzenkübel sollte stets ein Gegengewicht zu der Pflanze bilden. Dies ist vor allem bei hochwachsenden Pflanzen sehr wichtig. Die Pflanzen brauchen einen sicheren Stand und dürfen nicht kippen.

In einem großen Topf kann sogar ein Baum problemlos zu einer stattlichen Größe heranwachsen. Bei kleineren Pflanzen sehen hohe und schlanke Kübel sehr hübsch aus. Sie strecken die Blumen optisch.

Als Raumteiler eignen sich lang gestreckte Formen. Kleine, nach unten rankende Pflanzen kommen auch in Hängetöpfen gut zur Geltung. Bonsai wachsen übrigens in sehr flachen Schalen. Beim Kauf ist es hilfreich, die Pflanze in unterschiedliche Kübel zu stellen. In jedem Topf wirkt die Pflanze anders.

 

3. Das geeignete Material aussuchen

Blumenkübel sind aus unterschiedlichen Materialien erhältlich. Üblich sind Blumenkübel aus Ton, Beton, Fiberglas, Zink, Edelstahl und Stahl. Natürlich sind Kübel aus rostfreiem Metall sehr stabil. Wenn der Kübel allerdings durch Wind umfallen könnte, eignen sich Kübel aus Metall besser, da sie in der Regel beim Fallen nicht zerbrechen.

 

4. Nach dem Abfluss sehen

Beim Kauf ist es auch relevant zu wissen, ob der Kübel einen Wasserabfluss benötigt. Im Handel sind inzwischen auch viele Kübel ohne vorgebohrte Löcher erhältlich. In diesem Fall benötigst du keinen Untersetzer und keinen Übertopf.

Obwohl dies praktisch ist, droht dann immer die Gefahr von Staunässe, da das Wasser nicht abfließen kann. Einige Pflanzen reagieren besonders empfindlich auf diese Nässe. Aus diesem Grund ist es besser, darauf zu achten, dass der Pflanzkübel ein Abflussloch besitzt. Dies verhindert Staunässe.

Eine gute Drainage ist ebenfalls ein wichtiges Mittel gegen die gefürchtete Staunässe. Zwischen dem Boden des Topfes und der Blumenerde kannst du eine dicke Schicht Drainagematerial einbringen. Dann steht die Pflanze nicht in dem aufgestauten Wasser.

Bei kleinen Töpfen reicht eine Schicht mit Tongranulat. Sie sollte ungefähr 1 cm dick sein. Logischerweise steht dir in einem kleinen Topf nicht viel Volumen zur Verfügung. Aber die dünne Schicht kann bereits Wunder bewirken.

Ersatzweise kannst du auch kleine Tonscherben verwenden. Daher lohnt es sich, kaputte Tontöpfe aufzuheben. Zerkleinerte Tontopfscherben kannst du gut in den neuen Töpfen wiederverwenden.

Mittelgroße Pflanzkübel brauchen eine Drainageschicht, die zwischen 5 und 10 Zentimeter dick ist. Da die Gießmenge größer ist, sollte auch die Drainage großzügiger angelegt werden. Zudem bilden die Pflanzen größere Wurzeln aus.

In großen Pflanzenkübeln ist das Volumen sehr groß. Daher ist es sinnvoll, wenn du bei großen Töpfen mit Kies arbeitest. Die Drainageschicht sollte dann 10 bis 15 cm dick sein.

Der Kies sorgt natürlich für mehr Gewicht. Dies kann aber bei Kübeln für den Außenbereich vorteilhaft sein, da die Standfestigkeit erhöht wird. Für einige Kübel gibt es auch fertige Einsätze zu kaufen.

Diese Einsätze sind praktisch, da sie die Handhabung vereinfachen. Damit die Erde, der Ton oder der Kies nicht durch das Abflussloch fällt, kannst du eine Tonscheibe über das Loch legen. Dann kannst du nach Bedarf die Erde aufschütten.

Auch eine mehrstufige Drainageschicht ist möglich. Dann kannst du Tongranulat, Kies und wieder Tongranulat in den Topf geben. Viele Gärtner legen noch ein wasserdurchlässiges Vlies zwischen die Drainageschicht und die Erde. Dies sollte aber eigens für Blumentöpfe gedacht sein, da es die Wurzeln nicht beim Wachsen behindern darf.

Das Vlies sorgt dafür, dass sich die Erde nicht zwischen das Granulat setzt und so die Drainageschicht unwirksam macht. Zudem schützt es die Wurzeln vor Schädlingen und anderen Insekten.

 

5. Blumenkübel innen oder Blumenkübel draußen? - Blumenkübel aus Metall für draußen

Blumenkübel ist nicht gleich Blumenkübel. Einige Kübel wurden extra für Balkone, Terrassen und Gärten konzipiert. Die Materialien sind dann besonders wetterfest und widerstandsfähig.

Die Pflanzkübel im Außenbereich haben zudem stets offene Abflusslöcher. Dies ist wichtig, da sie ja auch im Regen stehen. Je nach der Größe der Bodenfläche sind auch mehrere Löcher nötig.

Das Bohren von Löchern ist zwar möglich, aber nicht uneingeschränkt empfehlenswert, da die Töpfe beim Bohren schnell brechen können. Im Innenbereich können Kübel auch ohne ein Abflussloch auskommen, dann benötigen sie allerdings eine Drainageschicht.

Beim Gießen solltest du dann sehr vorsichtig sein. Ein Pflanzeinsatz mit einem integrierten Bewässerungssystem kann sehr hilfreich sein. Diese Einsätze haben eine Anzeige mit dem Füllstand.

 

6. Die Optik: Blumenkübel Anthrazit oder Blumenkübel Weiß?

Schnell wird klar, Blumenkübel gibt es fast in jeder erdenklichen Farbe. Bei der Wahl der richtigen Farbe orientierst du dich am besten an deiner restlichen Einrichtung. Die Töpfe sollten zu der Ausstattung und dem Stil der Wohnung passen.

Mit einem Topf kannst du allerdings auch raffinierte Akzente setzten. Wichtig ist aber, dass die Pflanze der Blickfang bleibt. Allzu ausgefallene Designs lenken meistens zu stark von der Pflanze ab.

Blumenkübel in der Farbe Anthrazit wirken besonders edel und schick. Weiße Töpfe sind zeitlos und bunte Töpfe echte Eyecatcher. Im Außenbereich wirken natürliche Töne oftmals sehr gut.

 

7. Standort des Pflanzenkübels

Der Standort des Kübels sollte sich natürlich vorwiegend nach den Bedürfnissen der Pflanzen richten. Die meisten Zimmerpflanzen freuen sich über einen hellen Platz in der Nähe eines Fensters. Direkte Sonne vertragen viele Pflanzen allerdings nicht.

Die Pflanzen zeigen bereits nach wenigen Tagen recht deutlich, ob sie mit ihrem Standort glücklich ist. Wenn sich die Blätter verfärben, ist es gut, wenn du einen anderen Platz auswählst. Manchmal musst du die Blume einige Male verschieben, bis du den perfekten Standort gefunden hast.

 

8. Geeignete Blumenerde

Im Handel findest du verschiedene Arten von Pflanzenerde. In den meisten Fällen ist die Erde dann bereits gedüngt. Dann haben die Pflanzen für die ersten Monate direkt alle lebenswichtigen Nährstoffe zur Verfügung.

Da der Bedarf von Pflanze zu Pflanze sehr unterschiedlich ist, solltest du dich vorher über die Pflanze informieren. Pflanzen, die Dünger nicht gut vertragen, wachsen in ungedüngter Kokoserde hervorragend.

Bei Erde aus dem Garten musst du vorsichtig sein, da sich in der Gartenerde Larven, Pilze und Bakterien befinden. Die Erde aus dem Handel wird hingegen kontrolliert. Trotzdem kann es vorkommen, dass sich in frischer Blumenerde noch Eier von Trauerfliegen befinden.

 

Fazit

Beim Kauf eines Pflanzenkübels gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Der Pflanzenkübel sollte von der Größe und der Form zu der Pflanze passen. Je nach Standort sind auch das Material und das Abflussloch entscheidende Kriterien. Die Optik ist in den meisten Fällen reine Geschmacksache, aber die Erde sollte wiederum auch auf die Bedürfnisse der Pflanzen zugeschnitten sein.

 

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